Weilerbach

Museum

Reinhard-Blauth-Museum


Im Reinhard-Blauth-Heimatmuseum in Weilerbach wird die Geschichte unserer Region von der Steinzeit bis ins 19. Jahrhundert hinein wieder lebendig.
Älteste Funde vorgeschichtlichen Ackerbaus sind zwei Reibesteine aus der Jungsteinzeit, bootsförmige Handmühlsteine, wegen ihrer Form Napoleonshüte genannt. Ein Juwel der Ausstellung ist die Nachbildung eines kunstvoll verzierten goldenen Armreifes aus dem keltischen Fürstengrab von Rodenbach. Reste von Schalen, Töpfen und Krügen aus einem frührömischen Brandgräberfeld zeugen von der Zeit römischer Besiedlung.
Auf ganz „persönliche“ Art erzählen viele Ausstellungsstücke von vergangenen Zeiten, so z.B. das Türschloß zur Arrestzelle des alten Bürgermeisteramtes. Zu den zahlreichen Kleinoden, die das Museum beherbergt, zählen auch drei große originale Kanzelbibeln aus dem 18. Jahrhundert.
Ein großer Teil des Museums ist dem Alltag der Bevölkerung im 19. Jahrhundert gewidmet. Viele Werkzeuge, Möbel und sonstige Einrichtungsgegenstände aus dem häuslichen, landwirtschaftlichen und handwerklichen Bereich verdeutlichen die Lebens- und Arbeitsweise der Menschen in früheren Zeiten.
Verschiedene Dokumente, Urkunden, Karten und Grafiken runden die umfangreiche Ausstellung ab.


Anschrift:

Reinhard-Blauth-Museum
im Bürgerhaus
Schulstraße 6
67685 Weilerbach
www.heimatmuseum-weilerbach.de
Öffnungszeiten:
Jeden 1. Sonntag im Monat von 15.00 - 17.00 Uhr
oder nach Vereinbarung unter
Tel. 06374/1697 Ute Erbach
Tel. 06374/992909 Friedrich Schuff

Eintritt frei