Weilerbach

Isigny-sur-Mer

Frankreich seit 27.11.1987

IIsigny-sur-Mer hat ca 2800 Einwohnern (Stand 1. Januar 2012),
und liegt im Département Calvados in der Region Basse-Normandie.

An der westlichen Gemeindegrenze verläuft der Fluss Vire, an der nördlichen sein rechter Nebenfluss Aure.
Die beiden treffen knapp nordwestlich des Ortes aufeinander und streben danach als kanalisierter Fluss dem Ärmelkanal zu. Isigny-sur-Mer hat im Gegensatz zu seinem Namen keinen unmittelbaren Landanteil am Küstenverlauf. Lediglich die kanalartig ausgebaute Mündung der Vire ermöglicht eine Verbindung mit dem Meer.

Isigny-sur-Mer wurde während des Zweiten Weltkrieges zu mehr als 60 % (am 8. Juni 1944) zerstört.

Die Gemeinde lag zwischen den amerikanischen Landungsstränden Utah Beach und Omaha Beach.

Im Jahre 1924 wurde Isigny aufgrund seiner Nähe zum Meer amtlich in Isigny-sur-Mer umbenannt.

Isigny-sur-Mer ist bekannt für seine Milchprodukte, die durch das AOC-Zeichen Isigny-Sainte-Mère geschützt sind.

Die sogenannten Caramels d’Isigny sind sehr bekannt.

Seit dem 20. Jahrhundert werden auch Austern in der Bucht von Les Veys gezüchtet.


Homepage : http://www.isigny-sur-mer.fr/

Besuch der Partnergemeinde Isigny-sur-mer 2016
Vom 06-10. April weilte eine Abordnung der französischen Partnergemeinde Isigny-sur-mer in Weilerbach. Für fünf Tage waren die 34 Frauen und Männer aus der Normandie in Gastfamilien untergebracht. Viele kennen sich schon seit Jahren, pflegen auch über die offiziellen jährlichen Besuche und Gegenbesuche private Kontakte, ja sogar Freundschaften, wie die Familien Ratschan und Urschel. Ganz besonders freute sich Ortsbürgermeister Host Bonhagen über „neue“ Gastgeber, ein nicht unwesentlicher Aspekt hinsichtlich des Fortbestehens der Partnerschaft die seit 1987 besteht.
Der Anreise am Mittwochabend folgte ein kurzer Willkommensempfang im Ratssaal der Ortsgemeinde. (Bild 7). Nach einer anstrengenden Fahrt und etlichen Staus herrschte Wiedersehnsfreude und man hatte sich viel zu erzählen.

Am Donnerstag ging es mit dem Bus nach Kirchheimbolanden. Kirchheimbolanden ist eine Kleinstadt mit Tradition und großer Vergangenheit. Die Stadt wurde erstmals 774 urkundlich erwähnt, 1368 wurden die Stadtrechte verliehen. Noch heute prägen Stadtmauern und Barockgebäude die historische Altstadt. Mozart weilte 1778 für einige Tage hier am Fürstenhofe im Schloss und gab auf der Stumm-Orgel in der Paulskirche einige Konzerte. (Bilder 17, 21)

In der Kleinen Residenz, wie Kirchheimbolanden noch genannt wird, wohnen ca. 8700 Einwohner. Wir hatten einen Stadtführer der uns die Geschichte anschaulich näher brachte und selbst zur Gitarre griff und bei einem Glas Wein zwei Lieder zum Besten gab. (Bild 41) Anschließend spielte der Kantor auf der „ Mozart-Orgel“ (von 1774) einige Stücke , darunter natürlich auch zwei Stücke von Mozart.
Nach einem gemeinsamen Mittagessen ging es dann wieder nach Weilerbach.

Am Freitagnachmittag pflanzten wir das Gastgeschenk der Franzosen, einen Apfelbaum „Rambour D`Hiver“ an der Ecke der Isigny-Allee. (Bild 63 und 78). Am Freitagabend fand der traditionelle Partnerschaftsabend im Restaurant
Schlemmerscheune statt. Ortsbürgermeister Bonhagen begrüßte die Gäste und überreichte der Vorsitzenden des Partnerschaftskommitees Frau Paulette Lebatteux ein Bild von Weilerbach. Für die musikalische Unterhaltung sorgte Karl Schermer am Akkordeon. Für die Übersetzung bedanken wir uns bei Jeanette Heckenberger und Traudel Ratschan. Ein stimmungsvoller und unterhaltsamer Abend der die Teilnehmer begeisterte. (91, 98)

Der Samstag wurde von den deutschen Gastgebern selbst gestaltet. Es ging z.B. in den Japanischen Garten Kaiserslautern , nach Meisenheim, Bad Wimpfen; Ludwigsburg und vieles mehr...

Am Sonntagmorgen 8 Uhr starteten unsere Gäste mit dem Bus zur Rückreise nach Isigny-sur-mer.

Ihr Ortsbürgermeister Horst Bonhagen