Weilerbach

Über Weilerbach

Mit rund 4900 Einwohnern stellt das ehemalige Reichswalddorf Weilerbach die größte der 8 verbandsangehörigen Ortsgemeinden dar. Der Sitz der Verbandsgemeindeverwaltung zeichnet sich durch seine zentrale Lage, zahlreiche Einkaufsmöglichkeiten, Dienstleistungen, Handels- und Handwerksbetriebe aus. Vielfältige kulturelle Aktivitäten bereichern das dörfliche Leben. Seit mehreren Jahren besteht ein enger Kontakt zwischen der Gemeinde Weilerbach und ihren zwei Partnergemeinden, Kingsbridge in England und Isigny-sur-mer in Frankreich.

Geschichte

Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes wird mit dem Text:: „Gegeben zu Lautern des Herrn im Jahr 1214“ als „Wilrebach“ an Reinhard von Lautern, Ritter von Hohenecken, als Königsurkunde am 2. Juni 1215 von Friedrich, König der Römer, Kaiser und König Siziliens, als Patronatsdienst die Pfarrei Ramstein mit Ihren Filialen Wilrebach und Spesbach als Dank für die geleisteten untertänigen Dienste“ übertragen wird. Die Zeitdifferenz zwischen 1214 und 1215 wird mit den Unwirren der Zeit versucht zu erklären.
Der Name des Dorfes bezieht sich auf einen Bach, der nach einen an ihm gelegenen kleineren Gehöft benannt worden war. Als dieser vermutlich im 7. / 8. Jh.. entstandene Weiler untergegangen oder in einer größeren Siedlung aufgegangen war, erhielt diese den Namen des Baches, an dem sie lag. Bereits zwischen dem 8. und 12. Jh.. entwickelte sich Weilerbach zum bedeutendsten Siedlungsschwerpunkt im alten Reichsgebiet um Lautern. Große Bedeutung hatte jahrhundertelang das in früher Zeit entstandene Gericht Weilerbach, das in kurpfälzischer Zeit den größten Gerichtsort im so genannten Reichland darstellte.
Im Reinhard-Blauth-Museum in Weilerbach wird die Geschichte unserer Region von der Steinzeit bis ins 19. Jahrhundert hinein wieder lebendig.
1964 wurde die 750-Jahrfeier des Dorfes Weilerbach begangen..